Stiftung zur Förderung der ambulanten ärztlichen Versorgung in Thüringen
Ein crossmedialer Report
Der Ausgangspunkt: Ein komplexes Thema mit gesellschaftlicher Relevanz
Die Sicherung der ambulanten medizinischen Versorgung im ländlichen Raum ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe. Die SAVTH – »Stiftung zur Förderung der ambulanten ärztlichen Versorgung in Thüringen« engagiert sich bereits seit 2009 genau hier – zwischen Nachwuchsförderung, strukturellem Aufbau neuer Arztpraxen im ländlichen Raum und konkreter Unterstützung für Ärztinnen und Ärzte.
Die Herausforderung? Inhalte für facettenreiche Zielgruppen – Studierende, praktizierende Mediziner, politische Akteure, öffentliche Hand – verständlich, übersichtlich strukturiert und gleichermaßen emotional zugänglich machen! Die Stiftung kommuniziert Fördermöglichkeiten, Versorgungskonzepte, strukturelle Entwicklungen und persönliche Geschichten. Inhalte, die erklärungsbedürftig sind und gleichzeitig nahbar sein sollen. Wie entsteht aus diesem vielschichtigen Inhalts-Mix ein ganzheitliches Kommunikationserlebnis?
Unser Ansatz: Print und Digital – Hand in Hand
Es sollte eine hochwertige Print-Publikation entstehen, die durch digitale Inhalte sinnvoll ergänzt wird, ohne doppelte Informationen zu erzeugen. Wir entwickelten ein crossmediales Konzept, das beide Welten gezielt miteinander verbindet: Eine hochwertig gestaltete Broschüre als Einstieg – ergänzt durch einen dynamischen Onepager-Webauftritt, der Inhalte vertieft, erlebbar macht und langfristig auf dem aktuellen Stand gehalten werden kann.
Die Umsetzung: Analoger Einstieg mit digitaler Fortsetzung
Die Broschüre bietet Orientierung und führt durch Programme, Praxisbeispiele und Rückblicke. Komplexe Inhalte wurden redaktionell verdichtet, Interviews und persönliche Einblicke schaffen hierbei emotionale Nähe. Der Onepager erweitert diese Inhalte gezielt durch interaktiv gamifizierte Formate wie einen 360°-Praxisrundgang, Film, Zeitstrahl und datenbankgestützte Infografiken. Über QR-Codes sind beide Medien direkt miteinander verknüpft – die Leser wechseln nahtlos zwischen Print und Digital. So entsteht ein System, das Inhalte weitererzählt statt wiederholt.
Das Ergebnis: Ein vernetzter Kommunikationsraum
Die Verbindung von Print und Digital macht die Arbeit der Stiftung verständlich, zugänglich und erlebbar. Unterschiedliche Zielgruppen werden gezielt angesprochen, Inhalte bleiben flexibel erweiterbar. Aus einer Broschüre wird ein interaktiver Kommunikationsraum.
Was dieses Projekt zeigt:
Komplexe Themen brauchen keine Vereinfachung – sondern eine schlüssige Kommunikationsidee und die richtige Verbindung der Medien.
Unsere Leistungen im Projekt:
Beratung + Kommunikationskonzept, Corporate Publishing, Storytelling, Layout und Druckproduktion, Web- und UX-Konzeption sowie Umsetzung, interaktive Inhalte